Multiple Choice 02 (Anamnese) Multiple Choice 02 (Anamnese) Bitte kreuze an, wie du in jeder Situation richtig reagieren würdest. Es ist immer nur eine Antwort richtig. 1. Patient: „Ich bin verwitwet. Meine Frau ist vor 2 Jahren verstorben.“ „Das tut mir leid zu hören. Wie kommen Sie mit der Situation zurecht?“ „Alles klar, das ist ja schon etwas länger her.“ „Mein Beileid. Dann sind Sie also wieder Single?“ „Möchten Sie mir erzählen was genau passiert ist?“ None 2. Patient: „Oh nein, ich möchte keine Strahlung! Können wir lieber ein MRT machen?“ „Alternativ können wir gerne auch ein MRT machen, Herr Müller. Das sollte kein Problem sein. Ich müsste das nur kurz mit dem Oberarzt besprechen und dann können wir loslegen.“ „Ich verstehe Ihre Sorge, Herr Müller. Die Strahlenbelastung bei einer Röntgenaufnahme ist jedoch sehr gering und medizinisch unbedenklich. Ein MRT ist in Ihrem Fall leider nicht geeignet, weil es andere Strukturen zeigt.“ „Das ist kein Problem, Herr Müller. Wir können die Röntgenuntersuchung gerne weglassen, wenn Sie sich dabei unwohl fühlen. Wir brauchen Ihr Einverständnis für jede Untersuchung und können Sie ja schließlich zu nichts zwingen.“ „Das ist übertrieben, Herr Müller. Diese geringe Strahlung schadet niemandem. Sie müssen sich da wirklich keine Gedanken machen.“ None 3. Während des Gesprächs bekommst du den Verdacht, dass es sich um einen medizinischen Notfall handeln könnte (z. B. Apoplex, Myokardinfarkt). Wie reagierst du am besten? Den Verdacht kurz dokumentieren und mit dem Aufnahmegespräch weitermachen. Dem Patienten raten, sich lieber an den Oberarzt zu wenden. Das Gespräch sofort unterbrechen und mit den relevanten Untersuchungen anfangen. Das Gespräch schnell zu Ende führen, aber dem Patienten nichts von meinem Verdacht sagen. None 4. Während des Gesprächs bekommst du den Verdacht, dass es sich um einen medizinischen Notfall handeln könnte (z. B. Apoplex, Myokardinfarkt). Wie reagierst du am besten? „Ok, Herr Müller. Bitte beruhigen Sie sich erstmal. Ich bin mir sicher, dass es sich um nichts Ernstes handelt.“ „Herr Müller, warum kommen Sie jetzt erst zu uns in die Notaufnahme? Mit diesen Beschwerden hätten Sie schon viel früher kommen müssen.“ „Alles klar, Herr Müller. Wir müssen leider auf den Oberarzt warten, bis ich mit den Untersuchungen beginnen kann. Bis dahin führen wir das Gespräch zu Ende, ja?“ „Ok, Herr Müller. Ich würde das Gespräch an dieser Stelle gerne kurz unterbrechen, da ich den Verdacht auf etwas Ernstes habe. Um keine Zeit zu verlieren, würde ich jetzt sofort die relevanten Untersuchungen einleiten und mit dem Oberarzt sprechen.“ None 5. Patientin: „Nein, ich gehe eigentlich nie zum Frauenarzt.“ „Alles klar, Frau Müller. Ich respektiere Ihre Entscheidung und werde das so in den Anamnesebogen eintragen.“ „Frau Müller, ich empfehle Ihnen dringend, den Frauenarzt regelmäßig zu besuchen. So können bestimmte Krankheiten bereits früh erkannt werden.“ „Das kann ich sehr gut verstehen, Frau Müller. Besuche beim Frauenarzt sind nie einfach.“ „Frau Müller, darf ich fragen, warum Sie bisher nicht hingegangen sind?“ None 6. Patient: „Warum fragen Sie nach meinem Drogenkonsum? Warum ist das wichtig?“ „Sie haben Recht, Herr Müller, das war sehr unhöflich von mir. Ich würde sagen, wir überspringen diese Frage.“ „Herr Müller, das frage ich nur, wenn ich den Verdacht habe, dass jemand konsumiert.“ „Bitte seien Sie ehrlich mit mir, Herr Müller, sonst kann ich keine richtige Diagnose stellen.“ „Das ist eine Standardfrage, Herr Müller, um Ihre Vorgeschichte besser zu verstehen.“ None 7. Patient: „Werde ich sterben?“ „Ich verstehe, dass Sie Angst haben, Herr Müller. Aber darüber würde ich jetzt lieber nicht sprechen.“ „Nein, natürlich nicht, Herr Müller. Ich bin mir sicher, dass Sie wieder ganz gesund werden.“ „Herr Müller, bitte denken sie nicht an so etwas. Bitte haben Sie etwas Geduld, bis die Ergebnisse da sind. Danach besprechen wir gemeinsam Ihre Diagnose und Ihre Optionen.“ „Ja, das ist eine Möglichkeit, Herr Müller. Aber ich würde sagen, dass wir jetzt erstmal die Ergebnisse abwarten und dann alles Weitere besprechen.“ None 8. Patientin: „Ich kann nicht lange bleiben. Mein Hund ist ganz allein zu Hause.“ „Kein Problem, Frau Müller. Wir kontaktieren gerne die Tierarztpraxis für Sie. Die kümmern sich um Ihren Hund.“ „Frau Müller, bitte denken Sie immer daran, Ihrem Haustier genug zu essen zu geben, bevor Sie in die Notaufnahme kommen. Man weiß nie, wie lange es dauert.“ „Ok, Frau Müller. Dann gehen Sie bitte nach Hause und stellen sicher, dass es Ihrem Hund gut geht. Danach können Sie wieder zu uns kommen.“ „Frau Müller, Ihre Beschwerden sind im Moment wichtiger als Ihr Hund. Versuchen Sie bitte, jemanden zu erreichen, der sich um ihn kümmern kann.“ None 9. Patient: „Meine Mutter ist bereits vor 6 Jahren an Brustkrebs verstorben.“ „Dann haben Sie wahrscheinlich auch Angst, dass Sie betroffen sein könnten.“ „Das ist gut zu wissen. Und was ist mit Ihrem Vater?“ „Das tut mir sehr leid.“ „Alles klar, dann weiß ich Bescheid.“ None 10. Patientin: „Könnten Sie mir bitte jetzt sofort ein Schmerzmittel geben, damit ich wieder nach Hause kann?“ „Frau Müller, ich bin hier leider nicht zuständig für die Medikamente. Wenn Sie Schmerzmittel möchten, dann müssen Sie leider jemand anderen fragen.“ „Frau Müller, das geht leider nicht. Versuchen Sie, die Schmerzen bitte so lange es geht auszuhalten.“ „Frau Müller, ich verstehe, dass Sie starke Schmerzen haben. Allerdings möchte ich Ihnen kein falsches Medikament geben. Ich habe noch ein paar wenige Fragen und dann sind wir auch schon fertig.“ „Frau Müller, ich würde jetzt gerne erstmal unser Gespräch zu Ende führen. Am Ende werde ich mit dem Oberarzt besprechen, ob es in Ordnung ist, Ihnen Medikamente zu geben.“ None Time's up